Konfiguration

Nach dem Erstellen eines Geräts sollte zunächst, sofern noch nicht vorhanden, ein Name vergeben und ein Raum zugeordnet werden.

Bei einem TCP-Gerät müssen anschließend unter dem Reiter „Einstellungen“ die Netzwerkadresse (IP, Port) sowie die Slave ID des Modbus Geräts eingetragen werden, um eine Verbindung mit dem Gerät herzustellen.

Bei einem RTU-Gerät sind hier keine weiteren Einstellungen erforderlich.

Als Nächstes werden die gerätespezifischen Informationen zu den les- und schreibbaren Registern benötigt, auf die über die Modbus Schnittstelle des Smart Building Automation Systems zugegriffen werden kann.
Diese Informationen sind den Unterlagen des jeweiligen Modbus Geräts zu entnehmen.

Sobald alle erforderlichen Informationen vorliegen, können die entsprechenden Register angelegt werden. Dazu zum Bereich „Register editieren“ navigieren und „Editieren“ auswählen.

Anschließend öffnet sich die Registeransicht, in der neue Register hinzugefügt oder bestehende Register angepasst werden können.

Es stehen 4 verschiedene Registerarten zur Verfügung:

Coil Status (1 Bit, Lesen-Schreiben: FC=01)
Einzelner Ein-/Ausgang.

Discrete Input (1 Bit, Nur Lesen: FC=02)
Einzelner Eingang.

Holding Register (16-Bit, Lesen-Schreiben: FC=03)
Analoger Ein-/Ausgang.

Input Register (16-Bit, Nur Lesen: FC=04)
Analoger Eingang.

Nach dem Hinzufügen eines Registers, können die Einstellungen bezüglich Adresse und Datentyp im Parameter Panel vornehmen werden.

Jedes Register kann mit einem beliebigen Namen versehen werden. Zusätzlich zum Namen haben die Register ein Eingabefeld „Kategorie“. Werden die Register mit einer Kategorie versehen, so werden die Register anhand der vergebenen Kategorien im Operator Panel des Modbus Geräts angeordnet. Die Sortierung der einzelnen Register folgt dabei der Sortierung der Panels der einzelnen Register.

Im Reiter „Einstellungen“ können Parameter wie Adresse, Format, Datenlänge, Datentyp sowie die Zugriffsart des Registers eingeben werden.

Je nach eingestelltem Format können für das Register unterschiedliche Anzeigeeinstellungen konfiguriert werden.

Wenn zudem bei einem Register der Zugriff „Schreibend“ ausgewählt ist, kann eingestellt werden, ob das Register zyklisch (alle 30 Sekunden) beschrieben werden soll.

Achtung: Welche Register für das jeweilige Modbus Gerät verwendet werden können und welche Konfigurationsdaten (Adresse, Datentyp, Lese-/Schreibzugriff) erforderlich sind, ist den Unterlagen des Geräts zu entnehmen.

Unter den Parametern bei Holding Register mit dem Format „Wert als Zahl“ können folgende Einstellungen vorgenommen werden:

Minimum und Maximum setzen (nur schreibende Holding-Register): Den Wertebereich einstellen, welchen der Wert haben darf, der auf das Register geschrieben wird

Anzeigeeinstellungen

  • Einheit: Einheit, welche hinter dem Wert angezeigt wird
  • Kommastellen: Wie viele Kommastellen angezeigt werden sollen
  • Multiplikator: Mit welchem Faktor der empfangene/zu sendende Wert multipliziert werden soll

Einstellung für schreibende Werte (nur für schreibende Holding-Register aktiviert)

  • Darstellungsart: Hier kann zwischen einem Slider und einem Eingabefeld gewählt werden, um den Wert einzustellen, der geschrieben werden soll
  • Genauigkeit: (nur beim Slider) Die Genauigkeit, welche der Slider haben soll
  • Modus: Ob alle Register, die diesem Register angehören, auf einmal geschrieben werden soll, oder nacheinander

Wird bei Holding Registern das Format „Wert als Option“ ausgewählt, können Alias-Namen für Zahlenwerte festgelegt werden. Somit können Zahlenwerte beliebig benannt werden. Als Wert wird in der Bedienung dann mittels der festgelegten Optionen anstatt der Zahlenwerte gearbeitet.

Ist der Wert eines Holding oder Input Registers Bit-Kodiert, so dass jedes Bit eines Registers einen binären Status darstellt, kann im Register das Format „Einzelne Bits“ ausgewählt werden.

Wird dieses Format ausgewählt, können die einzelnen Bits benannt und bei Bedarf invertiert werden. Zusätzlich kann jedes Bit je nach Verwendung ein- oder ausgeblendet werden.

Die Bits sind in weiterer Folge auch in der Logik oder Szenen verwendbar.

Byte-Reihenfolge

  • Hier kann die Reihenfolge der Bytes eingestellt werden, mit welcher der angezeigte Wert zusammengesetzt werden soll

Debug

  • Hier ist ersichtlich, wie oft und wann die letzten Daten empfangen/gesendet wurden
  • Das gleiche gilt für die Anzahl der Fehler
  • Am Ende, werden noch die zuletzt empfangenen Daten angezeigt